Wortbedeutung und Wortspiele

 

 

 

Wörtlich genommen:

 

  • „Arroganz“

    Arroganz, kommt vom lateinischen „arrogan-tia“ = Anmaßung, Hochmut, Dünkel. Arrogante Personen, schätzen ihre eigene Leistung, Wichtigkeit und Bedeutung übertrieben hoch ein. Diese Selbstüberhöhung führt zwangsläufig dazu, die Leistung, Wichtigkeit und Bedeutung von anderen übertrieben gering zu schätzen.

  • „Aufregung“


    Die Redewendung „er oder sie regt sich auf“, hat zwei interessante Aspekte. Etwas regt sich von unten (vom Unbewussten) nach oben ins Bewusstsein auf. Das „sich“ deutet darauf hin, dass der Mensch die Aufregung selbst verursacht.
    Unsere Deutung: Jedes mal, wenn Sie sich aufregen, haben Sie die Chance, etwas über sich zu lernen. In diesem Sinne: Regen Sie sich öfter einmal auf!
  • „Charakter“
      

       Der Begriff geht auf das Griechische χαρακτήρ (sprich: charaktér) =
       Prägestempel für Münzen, zurück. Im übertragenen Sinne ist Charakter das
       Geprägte oder das Wesentliche einer Person. Doch jede Münze hat zwei
       Seiten- und beide gehören zum Charakter.

  • „Erfolg“ 


       Das Wort :Er-folg (seit dem 17. Jh. meist „Erreichen eines Ziels, ein Ausgang,
       eine Wirkung“), entstand aus dem altgermanische Wort „volgen“ (hinterher
       gehen, nachgehen, sich nach jemandem richten).
       Aber wer folgt da eigentlich wem?
       Den eigenen Intuitionen zu folgen, offen und authentisch zu sein, „sich selbst 
       zu folgen“, erzeugt Vertrauen – Verbindung – Verbindlichkeit – die man
       erreichen und messen kann.

  • „Extraversion“


       Extraversion, (von lat. extrā »außerhalb« und vertere »wenden«; oft auch wie
       im engl. Extroversion) zeichnet sich durch eine nach außen gewendete
       Haltung aus. Extravertierte Charaktere empfinden den Austausch und das
       Handeln innerhalb sozialer Gruppen als anregend. Typisch extravertierte
       Eigenschaften sind gesprächig, bestimmt, aktiv und energisch.

  • „Junk“


       Junk. Der Begriff „Junk“ kommt aus dem Englischen und bedeutet Ausschuss,
       Gerümpel, Plunder, also unerwünschtes Material. Junk- (oder Spam-) Mails sind
       demnach unerwünschte, lästige Nachrichten, die wir häufig durch einen Spam
       Filter aussondern. Interessanterweise gibt es diese Funktion nicht nur auf dem
       Computer, sondern auch in unserer alltäglichen zwischenmenschlichen
       Kommunikation.

  • „Kunde“


       Kunde geht auf das althochdeutschen kundo = „Kundiger, Eingeweihter“
       zurück. Kundenorientierung bedeutet in diesem Sinne die Orientierung am
       Kundigen. Viele unserer Botschaften wirken allerdings eher wie die Belehrung
       eines Unkundigen. Vielleicht sind wir es selbst, die aus Kunden Unkunden
       machen?

  • „Kompetenz“


       Ursprung im dem Lateinischen „com“ + „petere“ = gemeinsam erstreben. In
       diesem Sinne wollen wir gemeinsam herausfinden, wonach der Einzelne mit
       seinen Talenten streben sollte.

  • „Motivation“


       Motivation kommt vom lateinischen „movere“ =  bewegen, das auch dem
       Begriff „Motor“ zugrunde liegt. In diesem Sinne bedeutet motivieren für uns:
       Den Motor, den Beweggrund suchen, verstehen und nutzen.

     

  • „peinlich“
       

       Peinlich geht auf das mittelhochdeutsch pinlich (schmerzlich, Pein bereitend)
       zurück, das sich seinerseits vom lateinischen poena (Strafe) ableitet. Die
       lateinische Form geht wiederum auf das gleichbedeutende griechische poiné
       zurück. So verstand man unter einer peinlichen Befragung im Mittelalter
       Verhöre unter Anwendung der Folter.

     

    • „Person“


      Für die Herkunft des Wortes Person gibt es unterschiedliche Theorien. Besonders interessant erscheint uns die Ableitung vom Lateinischen personare = „durchtönen“. Gemeint ist das Durchtönen der Stimme durch eine Maske. Das Substantiv persona bedeutet Maske des Schauspielers. Person ist in diesem Sinne das, was hinter einer Maske verborgen ist, und was wir nur an dem erkennen, was durch diese Maske hindurchtönt.

    • „Pessimist“ 


      Das Wort kommt vom Lateinischen Superlativ „pessimum“ – das Schlechteste, Böseste. Für Pessimisten ist alles unheilschwanger. Was bleibt ihnen anderes übrig, als zu warten und zu jammern?

    • „Projekt“


      Projekt. Der Begriff geht auf das lateinische Verb proiacere (pro = vor, für, iacere = werfen) zurück und wird von uns im Sinne von „besonders hervorheben“ verwendet. Ein Projekt ist in Anlehnung an DIN 69901 ein einmaliges Vorhaben, bei dem innerhalb einer definierten Zeitspanne ein definiertes Ziel erreicht werden soll.

    • „projizieren“ 

       
      :pro-jizieren ist zusammengesetzt aus den lateinischen Silben „pro“ und „iacere“ und bedeutet wörtlich „nach vorne werfen“. In diesem Sinne ist eine Projektion etwas, was eigentlich mir gehört, was ich vielleicht nicht haben will und es deshalb einem anderen vorwerfe.

    •  „Pyrrhussieg“


      Von einem Pyrrhussieg spricht man, wenn ein zu teuer erkaufter Erfolg gemeint ist. Im ursprünglichen Sinne war es ein Sieg, der so verlustreich für den Sieger war, dass er mittelfristig kein Sieger mehr ist. Der Name geht zurück auf Pyrrhus, König von Epirus. Dieser soll nach seinem Sieg über die Römer in der Schlacht bei Asculum 279 v. Chr. zu einem Vertrauten gesagt haben: „Noch so ein Sieg, und wir sind verloren!“

    • „Reflexion“


      Reflexion kommt vom Lateinischen reflectere = „zurückbeugen“. Im allgemeinen Sprachgebrauch bedeutet 'Reflexion' ein prüfendes und vergleichendes Nachdenken. Es ist ein "in sich gehen", "über Erlebtes nachdenken/reflektieren", "etwas Revue passieren lassen" um "zu einer Erkenntnis zu kommen". Reflexion ist für uns das wichtigste Ziel im Coaching.

    • „Transparenz“


      Transparenz kommt vom Lateinischen trans "(hin)durch" und parere "scheinen, sich zeigen". Das Wort Transparenz wird sowohl für durchsichtige Dinge benutzt, als auch im übertragenen Sinn, wenn Konzepte oder Entscheidungen durchsichtig und damit nachvollziehbar erscheinen. In- Transparenz sind demnach undurchsichtige Konzepte oder Entscheidungen. Sie bergen prinzipiell zwei Risiken: Wenn uns Informationen fehlen, versuchen wir sie durch Spekulationen zu vervollständigen. Das kann zu Missverständnissen und Konflikten führen. In- Transparenz kann aber auch Angst auslösen. Angst lähmt und demotiviert. Wenn also die Gerüchteküche kocht und nichts mehr voran geht, dann kann es schlicht und einfach an Ihrer mangelnden Transparenz liegen.

    • „Talent“


      Der Begriff bezeichnete ursprünglich die größte griechische Gewichts- und Münzeinheit. Große Summen wurden in Talenten angegeben. Im Neuen Testament erscheint das griechische "talanton" = "talentum", "talent" in der Bedeutung "anvertrautes Vermögen", woraus sich im übertragenen Sinn das "geistige Vermögen" entwickelte. Talente nicht erkennen bedeutet in diesem Sinne Geld vergeuden!

    • „Verstehen“ 


      Die Wurzeln des Wortes gehen aufs Mittelhochdeutsche „verstan“ zurück. Eine mögliche Deutung ist nach Kluge: „vor einem Objekt stehen“ und es damit besser wahrnehmen; „eine Sache vertreten“ und „sie verstehen“. :Einverstanden sein kann in diesem Sinne bedeuten: Beide Seiten vertreten die gleiche Sache.

    • „Vertrauen“ 


      Als Wort ist Vertrauen seit dem 16. Jahrhundert bekannt und geht auf das gotische trauan zurück, althochdeutsch: fertruen, mittelhochdeutsch: vertruwen.
      Das Wort „trauen“ gehört zu der Wortgruppe
      treu = stark, fest, dick. Vertrauen hat mit „sich trauen zu tun“.


     

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